Welcome to Guts Pie Earshot!

Review in der Wahrschauer!

Wahrschauer #57
Bild 3
GUTS PIE EARSHOT: " Smart Desert"


Nach zwei aus der aktiven Punkszene entstandenen Vorgängerbands haben sich 1993 GUTS PIE EARSHOT gebildet. der Lauf der Zeit wollte es so, dass 2004 nur noch Cello und Schlagzeug übrig blieben. So spielen Rizio und Scheng, die beides Gründungsmitglieder sind, heute als Berlinert Duo.

GUTS PIE EARSHOT haben inklusive "Smart Desert" inzwischen 10 Alben veröffentlicht. Sie sind wahre Meister im Bereich kreativer Outputs. Dazu kommt eine hohe Zahl an Konzerten. Ja Konzerte kann man auch zu zweit spielen! Die beiden Jungs schaffen es tatsächlich, nur mit Schlagzeug und einem elektrisch verzerrt gespielten Cello einen Sound zu kreieren, den man kaum für möglich hält.

Elektronik wird perfekt mit einem prügelndem Schlagzeug vermischt, das im Drum´n Bass und derben Metalcore zuhause ist. Kalter Elektrosound trifft auf die warme Energie des Handgemachten. Ein instrumentales Erlebnis. Die Kompositionen sind tanzbar und weder poppig noch weich. Sie sind hart, aber mit Gefühl. Sie zaubern den Kopf frei und lassen dich treiben.So schafft es die Musik dich in eine ganz andere Welt mitzunehmen und du nimmst tatsächlich eine Auszeit von der existierenden Welt. Träumen ist erlaubt.

Aber nicht nur musikalisch ist die Band grossartig, sondern die Musiker sind bis heute politisch engagiert geblieben. Antifaschistische Arbeit wird genauso unterstützt wie Wagenburgen, besetzte Häuser und alternatives Leben.

Mit diesem Album wird diese Band wieder einen weiteren grossen Sprung nach vorne machen und hoffentlich auch außerhalb der Szene neue Anhänger finden.

von: Frank

pictures of mis mas festival!

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Petition bzgl. Gema


Ein paar einsichtige Leute haben sich an den Petitionsauschuss des Bundestags gewandt in der Absicht, der GEMA zumindestens teilweise das Handwerk zu legen.
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Es geht um eine "gerechtere" Festlegung der Gebühren, mit denen die GEMA Veranstaltern und somit auch den Bands das Leben schwer macht und die letztendlich zu einem Kleinhalten unabhängiger Kultur und zum Einengen kultureller Vielfalt beiträgt.

Es gibt kaum - neben den bauordnungsamtlichen Behörden  :)  - eine Stelle, die freie Kulturarbeit mehr behindert und aussaugt, als die GEMA.
Ja, die GEMA saugt auch praktizierende Künstler aus, zu Gunsten der Bohlens und anderer Mega-Verdiener.

Die dubiosen Praktiken der GEMA betreffen so alle Freunde guter Musik abseits des Mainstreams.
Innerhalb von vier Tagen haben schon über 1200 Leute unterzeichnet.
Vielleicht hat ja auch von Euch auch jemand Lust, dieses Anliegen mit seinem Guten (oder schlechten) Namen zu unterstützen.

So geht's: 1. Dem Link unten folgen. 2. Den Text durchlesen. 3. Sich registrieren lassen und 4. Mit einem Mausklick den Antrag unterstützen:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php
 
Und es ist wichtig, dass dies möglichst 100.000de auch tun.


hiphop version von "exist" von BLANK!

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BLANK ( Kostas von CONNEXION MUSICAL ) hat auf EXIST gerappt, und wir sind sehr begeistert! :
ist auf seinem myspace profil zu hören:

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendid=403550986


new video online!

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look at it here and enjoy it!

new radio interview

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download here:
http://www.mediafire.com/?homm2uytwm2

smart desert kritik in der plasticbomb

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Dieses Duo kommt von einem anderen Planeten ! Sie klingt völlig fremd, andersartig, sphärisch. Als wären GUTS PIE EARSHOT auf der Erde abgesetzt worden, um uns zu erstaunen. 

Du tauchst beim Hören definitiv in eine andere Welt ein. Erst vorsichtig, Stück für Stück. Und irgendwann bist du komplett drin. Dessen wirst du dir erst bewusst, wenn die CD zuende ist und du wieder in die Realität zurückkehrst. 

Wie immer komplett instrumental, extrem virtuos, mit entfesseltem Cello und Schlagzeug. Absolut einzigartig. Exotisch und auch irgendwie orientalisch. 

Inklusive einer Coverversion von „California über alles“ (DEAD KENNEDYS), das man in dieser Form sicher noch nie gehört hat. Ich bin mir sicher, Jello Biafra hätte seine Freude dran. 

guts pie review aus der westzeit

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"Guts Pie Earshot gehen seit 15 Jahren ihre ganz eigenen Wege.
Dafür erstmal großen Respekt. Anders zu sein als alle anderen Bands  
ist bestimmt nicht leicht.
Weder, was die Akzeptanz in der ach so toleranten Punk-Szene, noch was  
die musikalische Umsetzung dieser Individualität angeht.

Cello und Schlagzeug. Mehr Instrumente sind es auch auf ihrem neuesten  
Album nicht, aber was Patrick Cybinskis und Jean Jacobi aus ihren  
Instrumenten (und mit ein paar Effekten) rausholen ist sensationell.

Punk, Breakbeat, Drum´n´Bass, Techno, Folklore, Klassik - die beiden  
pfeiffen auf Grenregrenzen und auf Konventionen.

Anspieltipp für Zweifler ist "California über alles". So oft gecovert,  
aber garantiert noch nie so, wie von Guts Pie Earshot."

(Claas Weinmann)= westzeit

neues review zur "smart desert" auf http://www.handlemedown.de

Guts Pie Earshot - Smart Desert
Review von Thomas, 23.03.09

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Wenn eine Band seit 15 Jahren besteht und zum Jubiläum gleich noch das 10. Album abliefert, dann wäre ein gewisser Stillstand, ein gewisses kreatives Innehalten keine Überraschung. Für GUTS PIE EARSHOT aber ist Stagnation keine Option, weshalb das dynamische Duo auch auf „Smart Desert“ progressiv die Stile durcheinander wirbelt. Wohlgemerkt ohne Gesang, ohne Netz und doppelten Boden. Egal ob der Punk Einzug hält, der Orient-Pop oder gar die elektronische Schiene, ihre Musik bleibt frei von technischem Zierrat und soundoptimierender Computertüftelei.

Diese künstlerische Sublimierung des DIY-Gedankens fasziniert und strengt gleichsam an. Das instrumentale Inferno streift den Metal, kokettiert mit Drum ´n Bass und kreiert ein breites Soundspektrum nach hergebrachter Bauweise. Die beiden Musiker aus Münster und Berlin verlassen sich allein auf die Kraft der Instrumente, auf Schlagzeug, auf Cello, und brennen unter steter Bodenhaftung ein extraordinäres Feuerwerk für die Sinne ab. Neben der Neuinterpretation älterer eigener Stücke widmen sie auch dem DEAD KENNEDYS-Klassiker „California über alles“. Nicht nur der Wahnsinn, sondern auch eine wahnsinnig gute Platte.
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